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se2021
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Here you can see some articles which will be published in the specicial edition "Next Generation LMS" of eleed.
Editorial
Articles / Beiträge
  1. Learning in 2040

    Gazing into a crystal ball, the author presents his thoughts on how tertiary learning could look in the future. Based on today's emerging technology, future reports and many discussions with colleagues he summarizes five possible characteristics of a university study programme in 2040: Study advisory BOTs, micro masters and nano degrees, ubiquitous individualized learning, learning groups and blockchain technology. In the second part, he focuses on the impact on learning management systems, which will be more customizable, interactive, interoperable, and increasingly reduced to its primary task: managing learning.

  2. From Diversity to adaptive Personalization: The Next Generation Learning Management System as Adaptive Learning Environment

    Learning Management Systems (LMS), as the most widely used online learning systems in formal education, confront all learners with the same learning environment, although the learning-relevant characteristics of the learner are by no means homogeneous. In this article, we highlight ways in which LMSs, by linking institutional data sources and analytics tools, can provide personalized learning environments that adaptivly adjust to learners' needs and learning progress. In future adaptive personalized learning environments, the LMS as we know it today will merely be a building block within an open, modular, and distributed system architecture. We propose a five layer architecture that fits into the existing IT landscape of educational institutions and enables the coexistence of different components and paths for processing, storing, and analyzing data for the adaptation of personalized learning environments. The components in each layers can be complemented or replaced by other systems and services as long as the interfaces of the neighboring layers can still be served. This allows not only a step-by-step construction of a complex system landscape, but also a distribution of the computing load and multiple use of resources and services.

  3. A Model for Lifelong Learners' Educational Records and Identity in a Next Generation Learning Management System

    The need to be competitive in a fast-changing global job market will likely lead to an increased demand for “just-in-time” educational experiences. Parallel to developments in the medical sector with virtual patient records, the paper presents a model for storing and managing educational data gathered along a lifelong learning journey, such as transcripts, artifacts, and performance analytics. Using the concept of Social Linked Data (“SOLID”), the learners instead of the educational institutions would have sovereignty over their own data, while transactional fingerprints would be used to guarantee data integrity using a federated blockchain.

  4. Anforderungen an ein Next Generation LMS zur Unterstützung von Personalisierung aus bildungswissenschaftlicher Perspektive

    Die aktuelle Generation von Lernmanagementsystemen (LMS) ist im Wesentlichen durch ein sogenanntes Transmissionsmodell der Bildung gekennzeichnet, das mit den Anforderungen der digitalisierten Gesellschaft sowohl für die heranwachsende als auch für die erwachsene Generation im Sinne des lebenslangen Lernens überdacht werden muss. Technologien der KI und Learning Analytics ermöglichen den Übergang zu Konzepten hybrider Kursdesigns, zu Konzepten des aktiven Lernens und zu neuen Ansätzen der Messung des individuellen Lernfortschritts und der Gestaltung personalisierter Lernunterstützung. Dieser Artikel erläutert in drei Beispielen, wie Ansätze zur Personalisierung in Projekten des Forschungsschwerpunktes D²L² "Digitalisierung, Diversität und lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung" der FernUniversität in Hagen umgesetzt werden und verweist auf die Implikationen für ein LMS der nächsten Generation, die sich aus pädagogischer Sicht ergeben.

  5. An den Systemgrenzen: die zukünftige Rolle von LMS in hochschulischer (Tele-)Präsenzlehre

    Lernmanagementsysteme (LMS) übernehmen in der Begleitung hochschulischer Präsenzlehre eine Vielzahl von Aufgaben: von der Kursorganisation über die Bereitstellung von Lernmedien zur Vermittlung von Lerninhalten bis zu deren Vertiefung über Lernaktivitäten. Je nach Anforderung der Bildungseinrichtung decken LMS diese drei Aufgabenbereiche direkt ab oder integrieren externe Systeme oder interagieren zumindest mit diesen. Auf individueller Ebene kommen, auf Seite der Lehrenden wie auch Lernenden, weitere Anwendungen hinzu, beispielsweise aus den Bereichen Personal Knowledge Management, Social Media oder Kommunikationssysteme. Auf abstrakter Ebene entsteht so ein Netz aus Anwendungen, mal mehr mal weniger gut integriert, die bedarfsspezifisch in Lehr-Lern-Szenarien zum Einsatz kommen. Welche Rolle spielt in diesem Netz verteilter Anwendungen, das sich durch neue Entwicklungen potentiell weiter ausweitet, zukünftig das LMS? Bleibt es der zentrale Angelpunkt der Lehr-Lernprozesse, den es heute an vielen Bildungseinrichtungen einnimmt, oder verschwindet es bei zunehmender Vernetzung dezentraler Anwendungen in sogenannten Next Generation Digital Learning Environments (NGDLE) bzw. geht in diesen auf? Der vorliegende Beitrag diskutiert unter Einbezug der aktuellen Rahmenbedingungen mögliche Antworten und Konsequenzen für die Weiterentwicklung von LMS mit Blick auf den Einsatz in der hochschulischen Präsenzlehre.

Project reports / Projektberichte
  1. Geobasiertes Learning Management am Beispiel MathCityMap

    Das Smartphone war die dominante Technologie dervergangenen Dekade. Keine andere technische Erfindung hat sich so schnell verbreitet und dabei gleichzeitig so sehr unser Leben verändert. Heute besitzen mehr Menschen ein Smartphone als Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das führt dazu, dass Lernen überall und zu jeder Zeit stattfinden kann. Das Learning Management der nächsten Generation sollte das berücksichtigen und die Potentiale mobiler Endgeräte besser ausschöpfen. Das Learning Management der Zukunft sollte Elemente wie Gamification (sorgt für zusätzliche Motivation), Trusted Learning Analytics (zur sicheren Überwachung des Lernprozesses) und Authoring Tools (helfen Lehrenden, qualitativ hochwertige Inhalte in kürzerer Zeit und mit weniger Aufwand zu erstellen) beinhalten. Der wichtigste Punkt in der Entwicklung zukünftiger Learning Management Systeme wird aber in der Verknüpfung von Standort und Aufgaben liegen. Aus lernpsychologischer Sicht sollten Learning Management Systeme moderate konstruktivistische Lernumgebungen ermöglichen. All diese Aspekte werden in Ansätzen auf der Plattform MathCityMap umgesetzt. Aus den Praxisbeispielen lassen sich Erkenntnisse ableiten, wo Dinge gut funktioniert haben und worauf man bei der Umsetzung achten sollte..

  2. 'fair'NETzt lernen mit dem Inverted-Classroom-Konzept

    Im Zuge der zunehmenden Diversität der Studierendenschaft kann die innovativ gedachte digitale Transformation zur Öffnung der universitären Lehre beitragen. Das vorgestellte online gestützte Lehr-Lern-Konzept nach der Methode des Inverted Classroom erfordert ein barrierefreies Lernmanagementsystem (LMS), welches eine differenzierte Ausgestaltung von didaktischen Methoden durch die Bereitstellung von intuitiv nutzbaren Tools unterstützt. Die zusätzliche Anbindung des (LMS an Social-Media-Kanäle hin zu einer offenen, institutionsunabhängigen Wissensmanufaktur bietet eine breite Palette an Möglichkeiten für kreative Lehr-/Lernarrangements. Im Paper wird anhand des umgesetzten Inverted-Classroom-Konzeptes im Modul „Statistische Methoden des Qualitätsmanagements“ beschrieben, welche didaktischen Möglichkeiten im LMS nach Status Quo bestehen und welche Features ein Next Generation LMS bieten sollte. Ziel ist es hierbei einen individuellen Lernprozess zu ermöglichen, welcher die Lernenden motiviert und eine nachhaltige Verankerung des Gelernten sicherstellt.

  3. Kompetenzorientiertes Lernen in der Post-LMS-Ära

    Als Teil des Wissenschaftssystems setzt sich die TH Köln beständig mit gesellschaftlichen Wandlungsprozessen in Beziehung. In der Gestaltung kompetenzorientierter Lernsettings, wie dem problem-, projektbasierten oder forschenden Lernen, stellt sie gesellschaftliche Transformationsprozesse und die Sicht der Studierenden ins Zentrum. Studierende sollen eine aktive Rolle im Lernprozess übernehmen und ihr Studium, ihren Lernverlauf sowie ihre Zusammenarbeit selbständig gestalten. Für die damit verbundenen Herausforderungen mangelt es im digitalen Raum noch immer an nutzerfreundlichen Lösungen. Auch in der aktuellen Corona-Situation scheinen die digitale Lehre und das Lernen immer noch in einem Experimentierraum stattzufinden, wo häufig im Sinne eines Emergency Remote Teachings (ERT) die Präsenzlehre lediglich in ein digitales Format überführt wird und die Möglichkeiten der Online Lehre nicht vollumfänglich ausgeschöpft werden (vgl. Hodges et. al 2020). So werden traditionelle Szenarien zur Vermittlung von Inhalten in Webkonferenzen bevorzugt eingesetzt anstatt studierendenzentrierte Lernszenarien über soziale Lernplattformen (vgl. Goertz/Hense 2021). Letztere scheinen nicht im Fokus zu stehen, vermutlich mangels Erfahrung (vgl. Kreidl/Dittler, 2021: 192) oder durch die vermittelnden Formate, welche die Hochschullehre dominieren (vgl. Kerres/Schmidt, 2012: 180). Zur Veränderung dieser Perspektive und zur Unterstützung von sozialen Lernsettings wird in diesem Beitrag die Umsetzung einer Lehr- Lerncommunity (LLC) an der TH Köln beschrieben, in der traditionelle Lernformen mittels des Learning Management Systems Ilias mit aktivierenden Lernformen durch den Einsatz des Social Learning Environments THspaces zu einer flexiblen und modularen Lernumgebung kombiniert werden.

  4. Flow-Erleben

    Im Rahmen des Lehrpojekts „Lernen im Flow – Betriebswirtschaft anders Lehren“ wurde versucht, die Voraussetzungen und Kennzeichen von Flow nach Nakamura und Csikszentmihalyi (2014) bei der Gestaltung eines Lernmoduls zum Thema Prozessmanagement zu berücksichtigen. Erste Evaluationsergebnisse bei Erstsemestern des Studiengangs „Software Engineering“ lassen vermuten, dass die Berücksichtigung verschiedener Lernwege und der Einsatz von Gamification Elementen eine positive Wirkung auf das Erleben von Flow bei Studierenden hat. Aufgrund der Erfahrungen aus dem Projekt leiten sich weitere Anforderungen an ein modernes Lernmanagementsystem ab, die diese Wirkung noch verstärken könnten.