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Here you can see some articles which will be published in the fourteenth issue of eleed.
Project reports / Projektberichte
  1. Die intoMINT-App

    Ziel der intoMINT-App ist es, Mädchen ab Klasse 8 zum Auseinandersetzen mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) über kurzweilige Aktivitäten und (digitale) Anreize anzuregen und dies mit einer gendersensiblen Berufs- und Studienorientierung zu verknüpfen. In diesem Artikel wird zunächst die in einem Förderprojekt entwickelte App beschrieben und gezeigt, wie die Motivation der Zielgruppe durch altersgerechte Aufbereitung von Inhalten und Einsatz von Elementen der Gamification sowie das Anbieten von Informationen zu relevanten Berufsbildern erreicht werden kann. Die App schlägt dabei die Brücke von der digitalen Welt in das reale Erleben durch eigenes Nachmachen zu Hause und wieder zurück durch die In-App-Dokumentation und -Reflektion des Gemachten und lädt zur Interaktion mit dem Projektteam ein. Darüber hinaus wird gezeigt, wie die Nutzung der App durch ein Begleitprogramm, z.B. in Form eines Wettbewerbsevents, angeregt werden kann.

Book descriptions / Buchbeschreibungen
  1. Wissenschaftliches Arbeiten im Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften

    Das Lehrbuch richtet sich an Studierende und Lehrende mit dem Ziel, eine praktische Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten anhand eines breiten Themenspektrums zu geben. Dabei wird in der vorliegenden Auflage das Thema der Digitalisierung in erziehungswissenschaftlichen Publikationen neu aufgenommen (S. 8). Zahlreiche Kopiervorlagen im Anhang (bspw. Analysekriterien für Fachzeitschriften, Literaturangaben und eine Checkliste für eine Hausarbeit) bieten beiden Zielgruppen wertvolle Vorlagen für das wissenschaftliche Arbeiten. Es sind zudem Online-Materialien verfügbar. Das Buch beinhaltet zwölf Kapitel. Diese befassen sich mit Themenbereichen, die im Rahmen des wissenschaftlichen Arbeitens relevant sind und beleuchten neben dem Prozess auch einzelne konkrete wissenschaftliche Prüfungsleistungen. Thematisiert werden ebenso Kriterien der Bewertung der wissenschaftlichen Arbeitsweise, so dass Studierende als auch Lehrende eine Orientierung für die Anfertigung bzw. Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten vorfinden. Im ersten Kapitel Was heißt “wissenschaftlich” arbeiten? werden zunächst in knapper Form einige Anforderungen vorgestellt, die an wissenschaftliche Arbeiten gestellt werden. Die Darstellung erfolgt jedoch nur überblicksartig. Das Kapitel zwei Die Wahl des Themas greift einen wesentlichen Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens auf. Dieses richtet sich vornehmlich an Studierende und betont bspw. die Wahl des Themas nach Interesse und Ressourcen. An dieser Stelle wäre ein Aufgreifen der Sicht der Lehrenden für die Beratung zur Themenfindung wünschenswert. In Kapitel drei Zum Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens werden die Arbeitsphasen, Textsorten sowie Recherchemöglichkeiten und Lesetechniken aufgegriffen. Neben der Textarbeit werden auch Grundformen des wissenschaftlichen Schreibens thematisiert. Im vierten Kapitel Die zentrale Fragestellung werden zahlreiche Fragen gestellt, die Studierenden helfen sollen, eine passende Fragestellung zu finden. Auch werden einige wenig geeignete Fragestellungen zur Illustration vorgestellt. Im Kapitel fünf Umgang mit Quellen in der Wissenschaft werden konkrete Anforderungen an Zitate benannt. Auch das Thema Plagiate wird anhand des Ethik-Kodexes in der Erziehungswissenschaft aufgegriffen. Hier wären weiterführende Hinweise zur Interpretation und konkreten Umsetzung dessen sowie zum Umgang mit Plagiaten aus Sicht der Lehrenden angebracht. Die detaillierte Vorstellung zweier Zitationsstile schließt das Kapitel ab. Kapitel sechs Sprache und Stil beginnt mit konkreten Empfehlungen für eine wissenschaftliche Sprache. Auch gendergerechte Formulierungen finden im kurzen, aber prägnanten Kapitel Raum. Das Kapitel 7 Instrumente zur inhaltlichen Analyse widmet sich neben der Begriffsanalyse als Instrument zur Untersuchung von wissenschaftlichen Texten auch dem roten Faden als Ausdruck dessen Stringenz. Zudem werden Beispiele für das Paraphrasieren von Textstellen gegeben sowie Elemente des Schreibvorganges vorgestellt. Auch dies erfolgt knapp, vermittelt aber einen prägnanten Eindruck von wesentlichen Aspekten. Das achte Kapitel Bearbeitung von Texten in Lehrveranstaltungen widmet sich weniger der eigenen Textproduktion, sondern der Nachbereitung von Lehrveranstaltungen und gibt einige praktische Strukturierungshilfen. Kapitel neun Referate fokussiert nun im Unterschied zur schriftlichen Arbeitsweise eine Form der mündlichen Präsentation im Studium. Hierin wird besonders die Darbietungsweise und die Aktivierung der Zuhörenden aufgegriffen. Das Kapitel zehn Schriftliche Arbeiten stellt wichtige Kriterien einer schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit vor und fokussiert deren Bestandteile ebenso wie formale Aspekte. Das elfte Kapitel Ausblick - Alternative Leistungen stellt Möglichkeiten zum Scheinerwerb für Studierende kurz vor, die jedoch im Konkreten mit den jeweiligen Lehrenden in Bezug auf Umsetzbarkeit und Relevanz abgesprochen werden sollten. Das Buch wird vom Kapitel zwölf Die mündliche Prüfung abgeschlossen, welches sich thematisch von den vorhergehenden Kapiteln abhebt, die sich vornehmlich auf schriftliche Prüfungsleistungen fokussieren. Das letzte Kapitel gibt zahlreiche Tipps zum Umgang mit typischen Prüfungssituationen, bspw. im Falle von Wissenslücken. Das Buch behandelt inhaltlich relevante Bereiche des wissenschaftlichen Arbeitens, auch wenn nur eine kleine Auswahl getroffen wird. Der Anspruch eines übersichtlichen Arbeitsbuches ist sowohl durch die verständliche Sprache als auch durch die optische Strukturierung anhand von zahlreichen Tabellen sowie einer Zusammenfassung bedeutender Schlagworte am Anfang eines jeden Kapitels gegeben. Für eine fundierte Beschäftigung mit den Prinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens ist jedoch die Konsultation weiterführender Literatur empfohlen. Ergänzungsmöglichkeiten liegen in Hinweisen speziell für Lehrende, wie sie Studierende konkret in den jeweiligen Phasen bzw. bei den jeweiligen Schritten des wissenschaftlichen Arbeitens unterstützen können. Letztlich jedoch scheint das Buch eher für Studierende als Lehrende geeignet.